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Descobrir a alegia de viver - Um caminho para
a saúde integrada com a Biodança
de Gabriele Mader-Freyhoff
Amor
de Gabriele Mader-Freyhoff
Pesquisa sobre os efeitos psicológicos e fisiológicos de
Biodança
de A. Villegas, M. Stück, R. Terren, V. Toro, R. Toro, H.
Schröder, H.-U. Balzer, K. Hecht, L. Mazzarella.
O Princípio biocêntrico
de Feliciano Flores
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Amor
Um ano de Biodanza com meninos e
meninas de rua
Gabriele Mader-Freyhoff
(Artigo da revista da Associação Européia de
Biodança, 2000)
Weggelaufen von Zuhause, weil es sowie so nur Streit gibt, weil der Vater immer besoffen ist, weil es so oft Schläge setzt, weil es kaum was zu essen gibt und "man" sich eben selbst durchschlagen muß.... auf der Straße.
Die Freiheit der Straße....unglaublich viel los am Tag, ungewohnte Geräusche in der Nacht, kein Schlafplatz..... die Gang, die Druck ausübt......immer Hunger..... Versuche zu betteln.....und zu klauen......aber auch ....erwischt werden, verfolgt werden, Prügel......und dann die Polizei: Brutalität, sexuelle Gewalt, Erpressung.............und immer auf der Flucht......nichts mehr zu verlieren als das Leben, diesen eigenen kleinen mageren Körper!
Fortaleza, Touristenparadies im Nordosten Brasiliens, 1.700.000 Einwohner, 1.500 Straßenkinder. Sie leben in zwei Gruppen: die einen im Zentrum der Stadt, in der Welt der Geschäfte, des Verkehrschaos und der Fußgängerzonen. Sie betteln, stehlen, machen kleine Dienste wie Windschutzscheiben putzen, Einkaufstüten verkaufen, oder gar im Zentrum der Straßenkinderbewegung das Alphabet lernen. Die zweite Gruppe lebt an der Strandpromenade, bettelt, putzt die Autos der Flanierenden und lebt vom Tourismus: Diebstahl, Dienste und Prostitution.
Die Annäherung der StraßenarbeiterInnen von Terre des Hommes ist sehr behutsam. Man spielt zusammen, lernt malen, beginnt sich ein wenig kennenzulernen, sich zu unterhalten, Vertrauen zu fassen. Die Sehnsucht nach Geborgenheit kommt durch! "Sollte es dort einen Ort geben, wo ich Zuhause sein kann?" Einige Kinder beginnen die Nachmittagsspielangebote von Terre des Hommes wahrzunehmen: Capoeira, Fußball, Holzarbeiten und andere Werkangebote. Dann, nach oft ziemlich langer Zeit, gibt es auch das Angebot, bei Terre des Hommes zu wohnen. Die Jungen wohnen von den Mädchen getrennt. In jedem Haus wohnen ungefähr 20 Kinder und Jugendliche. Sie besuchen die jeweiligen Schulen der Stadtviertel oder erhalten Nachhilfeunterricht und nehmen die Freizeitangebote von Terre des Hommes oder anderen örtlichen Organisationen wahr.
Nach dem internationalen Biodanza-Kongreß 1992 in Fortaleza begann ich einen intensiveren Kontakt zu Terre des Hommes herzustellen und bereitete dort den Weg für eine wöchentliche Biodanza-Gruppe mit Straßenkindern, die schließlich über ein Jahr Bestand hatte. Diese tiefe, nicht immer einfache, aber sehr berührende Erfahrung, die ich als noch recht unerfahrene Biodanza-Leiterin machte, möchte ich im folgenden schildern.

die Gruppe
Im ersten halben Jahr arbeitete ich im Team mit einem Kollegen, Custódio Almeida. Im zweiten Semester leitete ich die Gruppe allein. Es nahmen jedoch während des ganzen Zeitraumes zwei andere Erwachsene an der Gruppe teil, die ebenso wie die Leiter(in) emotionaler Bezugspunkt für die Kinder darstellten. Die Gruppe war im ersten Semester sehr groß: 20 Kinder, davon in der Mehrzahl Jungen; im zweiten Semester baten wir die Einrichtung, die Anzahl auf 12 Kinder zu beschränken und auf eine gleiche Anzahl von Jungen und Mädchen zu achten. Dies hatte sich als sehr bedeutsam erwiesen.
Die Kinder waren im Alter von 11 bis 14 Jahren und befanden sich somit in der Vorpubertät. Mit Ausnahme von zwei Jungen lebten alle bei Terre des Hommes, die Jungen im "Jungenhaus" und die Mädchen im "Mädchenhaus". Ihre vorrangige Lebenserfahrung bisher war die konstante Bedrohung auf der Straße, durch Gewalt und Flucht gekennzeichnet. Alle Mädchen und Jungen verfügten auch über sehr frühe und verzerrte Erfahrungen im Bereich der Sexualität (Mißbrauch, Prostitution) und Affektivität (Zurückweisung, Schläge).
Die Biodanza-Sessions realisierten wir im Capoeira-Raum, dem größten Raum der Einrichtung in unmittelbarer Nähe des Jungenhauses. Die Mädchen wurden im VW-Bus gebracht.

unsere Ziele
Unser vorrangiges Ziel war es, die authentische Identität der Kinder zu stärken, denn für jede(n) Jugendliche()n geht es in der Pubertät ganz besonders um das Entwickeln seiner ganz eigenen Identität. Und diese Kinder hatten nie erfahren, dass sie "jemand" waren, akzeptiert und geliebt wurden.
Im Laufe unserer Arbeit kristallisierten sich einige Nahziele als besonders bedeutsam heraus. Dazu gehörten auf der Linie der Vitalität:
auf der Linie der Kreativität:
und auf der Linie der Affektivität:

Zu Beginn mußten wir jedoch unsere Ziele erst einmal sehr niedrig stecken, denn die Gruppe konstituierte sich gerade neu und hatte keine Beziehung zu mir (uns) als Leiter. Bei unseren ersten Schritten konzentrierten wir uns daher auf drei Grundvoraussetzungen: Wir wollten
unsere Erfahrungen
Bevor wir mit Gruppenaktivitäten begannen, hatten Gespräche mit der Leiterin von Terre des Hommes und den ErzieherInnen stattgefunden. Auch hatten sie durch uns die Technik Biodanza einmal selbst erfahren. Dann begann unsere Gruppe. Jeden Dienstag abend kamen die Mädchen herüber zu den Jungen und versammelten sich erwartungsvoll im Capoeira-Saal. Der freie Raum und die fehlenden strengen Regeln des Capoeira verlockten zum Toben. Die Jungen wurden sehr schnell zu den "Verfolgern" der Mädchen, die ausgezogenen Chinelos dabei als Schlaginstrumente zweckentfremdet. Im Nu wurden wir so vertraut gemacht mit der rauhen Realität der Kinder und fanden, dass Biodanza da wenig Ansatzpunkte bot. Die Kinder fanden die Musik, die Form zu tanzen merkwürdig... kicherten. Zwei Welten begegneten sich....
Da wir im vorhinein nicht die Möglichkeit gehabt hatten, uns kennenzulernen und interessante Dinge miteinander zu tun, nutzten wir die Gelegenheit der "verbalen Intimität", der kurzen Gesprächsrunde am Anfang der Biodanza-Stunde. Die Kinder waren es nicht gewöhnt, einander zuzuhören. So suchten und fanden wir andere Medien. Ganz besonders beliebt war das Malen, individuell oder zu zweit, meistens mit einem recht offen gefaßten Thema. Diese Aktivität ermöglichte den Kindern zur Ruhe zu kommen und in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Viele Kinder malten therapeutisch interessante Bilder, andere waren schnell frustriert und zerrissen ihre Bilder oder die der anderen. Manche Kinder waren zwar zeichnerisch geschickt, beschränkten sich aber auf die Darstellung stereotyper Symbolfiguren.

Immer wieder spürten wir bei den Kindern die Gratwanderung zwischen "sein-wollen" und "nicht-aushalten-können". Viele harmonisch begonnenen Aktivitäten konnten in kürzester Zeit in Chaos und Zerstörung umschwenken.
Ganz langsam bildete sich jedoch eine Gruppenidentität heraus, wobei das gegenseitige Kennenlernen und aufeinander Eingehen nicht nur durch das Tanzen, sondern auch durch die unterschiedlichsten Spiele und Aktivitäten gefördert wurden. Wir feierten jeden Geburtstag mit Kerzen und Kuchen davon stopften sich besonders die Jungen in rasantem Tempo den Mund zum Bersten voll; die Mädchen dagegen bewahrten oft ein Stück für eine andere auf, die am betreffenden Abend nicht anwesend war. Anhand von Bildern, Farben und Skizzen von Gesichtern sprachen wir über Träume, Gefühle oder Stimmungen. Stück für Stück fanden wir gemeinsam Regeln für die Gruppe, die dann auch schließlich von allen anerkannt und beachtet wurden. Erst nach ca. vier Monaten war ein zartes affektives Band geknüpft zwischen den Kindern und uns: die Grundlage unserer Arbeit. Selten wurde mir so deutlich, wie bedeutsam ein emotionaler Kontakt ist ohne ihn ging nichts!
Nun wurde es auch möglich, über das eigene Körpergefühl zu sprechen. Mädchen und Jungen fertigten je einen Körperumriß an und beschrifteten bzw. bemalten ihn nach ihren Assoziationen und Erfahrungen. Außer einer Reihe von sexuellen Hervorhebungen, besonders am Körper des Jungen (Machismo) fiel besonders erschreckend ins Auge: die Kinder spürten an ihrem Körper vor allem Müdigkeit und Schmerzen!

Jedes einzelne Kind fand seinen Platz in der Gruppe: wir erfanden z.B. gemeinsam eine Geschichte, indem jede( r) einen Satz dazu beitrug. Es entstand auch ein gezeichnetes Soziogramm, auf dem jedes Kind sein Haus "baute" und von dort aus Straßen zu anderen Kindern, die es besuchen wollte, zeichnete.
Nach dieser verbalen Phase (ca. eine halbe Stunde) begannen wir zu tanzen. Auch diese "vivências" verändertes sich sehr im Laufe unserer Arbeit. In der ersten Zeit waren wir sehr damit beschäftigt, den Kontakt aufrecht zu erhalten und "Machtspielchen" und Provokationen zu verhindern. Besonders die Tatsache, dass bei Biodanza das Licht reduziert wird, erregte große Aufmerksamkeit. Immer wieder wurde das Licht aus- oder angemacht, natürlich nur zum Spaß, nämlich zum falschen Zeitpunkt. Wegen der geringen Aufmerksamkeit der Kinder umfaßte eine Session selten mehr als 8-9 Übungen. Auch unsere consignas (Einführungen der Biodanza-Übungen) waren kurz und betonten den Ablauf der Übung zusammen mit bildlichen Beispielen aus der Phantasiewelt der Kinder. Besonders am Anfang verwandten wir bekannte Musik und Tänze aus der Erlebniswelt der Kinder, um das Gefühle der Fremdheit von Biodanza zu verringern. Beliebtester und bekanntester Tanz war natürlich Forró, den auch Jungen gern zusammen tanzten. Einige Jungen waren versierte Breakdancer und stolz auf ihre Künste. Besonders Lambada, der damals aktuelle Modetanz erfreute sich großer Beliebtheit. Auch an spielerischen Tänzen beteiligten sich die Kinder gern, so z. B. an den Tiertänzen: Affe, Frosch, Krebs, Elefant.... Zu einigen anderen Übungen erfanden wir spielerische Varianten. So wurde das Gehen mit Vertrauen durch die Benutzung von Pappbrillen (ohne Öffnung) spannender und erleichterte auch das Beachten der Regeln, denn die Augen über einen längeren Zeitraum geschlossen zu halten, war nicht so einfach!

Unser Schwerpunkt lag am Anfang auf leicht aktivieren Tänzen, wobei wir wenige Kreistänze und häufiger Paartänze aussuchten, denn einen Kreis eine Musik lang aufrechtzuerhalten, fiel den Kindern lange Zeit sehr schwer. Immer wieder kam es zu Rangeleien und der Kreis "riß" oder ein Kind tat sich weh. Paartänze dagegen sind Teil der nordbrasilianischen Kultur und den Kindern vertraut. In unseren wöchentlichen gemeinsamen Planungen stellten wir auch fest, dass euphorisierende Musiken und freudige Tänze bei den Kindern immer wieder zur Hyperaktivität führte, einer eskalierenden Aktivität, die dann kaum noch zu bremsen war. Aufgrund dieser Beobachtung planten wir stets nur eine leichte Aktivierungsphase ein, gefolgt von einer ebenfalls leichten regressiven Kurve mit harmonisierenden Übungen wie Tanz mit Kontakt der Hände, Atmen im Liegen oder ökologisches Nest (zuerst mit mehr Abstand, denn die Kinder befürchteten, die Läuse der anderen zu bekommen). Meistens war es nicht möglich, den Rhythmus progressiv zu verlangsamen, sondern eher ziemlich abrupt. Dann jedoch spürten die Kinder wirklich die Stille und den Kontakt zu sich selbst, was oft einige Kinder sehr traurig werden ließ. Manchmal führte es dazu, dass sie sich auch bei der nachfolgenden Aktivierung nicht beteiligten und in sich gewandt am Rande sitzen blieben...... Wir spürten, wie ihre Unruhe ein Schutzmechanismus, auch vor schmerzhaften Gefühlen war und achteten noch stärker darauf, sanfte regressive Übungen im geschützten Rahmen zu realisieren.
Im Zentrum unserer Arbeit stand natürlich die Arbeit der Stärkung der Identität der Kinder, ihres Körpergefühls und ihres Selbstbewußtseins. Einige der Übungen zur Steigerung ihres Selbstwertgefühls waren: Tanz im Zentrum des Kreises, Singen des Namens, Gehen im Kreis, und andere. Hier dehnten wir unsere Aktivitäten auch über den Rahmen einer wöchentlichen Biodanza-Stunde aus: Wir besuchten sie bei Festen und Feiern, z. B. der Capoeira-Taufe, bei der jede(r) Schüler(in) eine kleine Prüfung zur Erreichung eines Gürtels ablegen muß. Wir führten aber auch Einzelgespräche mit allen Kindern und unternahmen einige Ausflüge. Innerhalb der Biodanza-Abende feierten wir jeden Monat die Geburtstag der Geburtstagskinder des Monats. Dieses Ritual genossen alle Kinder sehr.

Ein anderer Schwerpunkt der Arbeit war die Linie der Affektivität. Im Laufe des Jahres gelang es den Kindern nach und nach immer besser, Körperkontakt auf eine sanfte Art und Weise zuzulassen und zu genießen. Mit dem Entstehen eines Gruppengefühls fingen die Kinder an, sich auch selbstverständlicher zu umarmen. Wir benutzten diese Übung häufig innerhalb der abschließenden Aktivierungsphase. Progressiv verwendeten wir dann andere Übungen, die wir "Massage" nannten: Massage des Rückens zuerst, später dann aber auch Segment-Übungen zu zweit, Kommunikationskreis oder Streicheln der Haare.
In allen Übungen war die Beteiligung von Erwachsenen von zentraler Bedeutung. Erwachsene waren in erster Linie emotionale Bezugspersonen der Kinder. Ich als Leiterin konnte diese Rolle für 12 Kinder nicht ausreichend ausfüllen. In der ruhigen Phase waren die Erwachsenen auch Modelle, die die Kinder zur Nachahmung anregten. In anderen Situationen konnte ein Erwachsener sich ganz gezielt einem Kind widmen, das um ruhig zu werden - den Schoß eines Erwachsenen einfach noch brauchte.

Die Ergebnisse
Am Ende des Jahres hatte meine Gruppe wirklich bedeutende Schritte getan. Die Kinder entwickelten ein besseres Körpergefühl. Sie erfuhren eine Stärkung ihrer Identität, die ihnen auch ermöglichte, neue Bewegungsmuster auszuprobieren und sich im Kreise der anderen zu zeigen ohne eine Show zu machen oder den Clown zu spielen, wie es noch am Anfang der Fall war. Viele der Kinder ließen sich mehr auf neue Situationen ein. Sie zeigten weniger Stereotypien und mehr Mut, zu lernen. Einige Jungen wollten nun gern Forró lernen. Die ganze Gruppe steigerte ihre Fähigkeit zu fließen. Besonders beeindruckt war ich selbst von der Entwicklung der Kinder im Bereich der Affektivität. Sie zeigten mehr Vertrauen ineinander (vertrauend gehen) und erhöhten sehr ihre Fähigkeit zu geben und zu nehmen. Sie waren nun in der Lage, auch füreinander etwas zu tun. Wir realisierten einige Male eine vivência, in der Kinder anderen Geschenke (ein Wort, einen Satz) überreichten, eine Aktivität, die zuerst sehr schwierig war. Sie erfuhren Umarmungen als natürlichen Ausdruck von Affektivität und Sexualität und lernten, Umarmungen gegen Knüffe auszutauschen. Berührt war ich auch von den Übungen, in denen sich die Kinder um einander sorgten (streicheln, massieren) ein Stückchen Liebe, das sie innerhalb dieses Jahres kennengelernt und mitgenommen hatten. Selbstverständliche Zuwendung machte Provokationen mehr und mehr überflüssig und ermöglichte immer stärker kooperatives Verhalten in der Gruppe, wie sie es z.B. bei den gemeinsamen Zeichnungen realisierten. Die Kinder fühlten sich wohl miteinander.

Sie selbst bestätigten dies, denn die Ausruh-Übung (ökologisches Nest) und Übungen der Langsamkeit und Zärtlichkeit standen zum Schluß ganz oben auf ihrer Hitliste. Die Kinder waren sehr traurig, als ich die Gruppe nach Ablauf eines Jahres nicht weiterführen konnte. Der Abschied war nicht einfach. Ich nahm viele gemalte Bilder und rührend geschriebene Briefe mit nach Deutschland. Und bei späteren Begegnungen sprachen sie oft davon, dass sie nach Biodanza Sehnsucht hätten.

Auch die Leitung von Terre des Hommes und die ErzieherInnen hatten einen sehr positiven Eindruck von Biodanza gewonnen. Die ErzieherInnen erwähnten besonders einen besseren Schlaf der Kinder am Abend der Biodanza-Session und ein freundschaftlicheres Verhalten zwischen Jungen und Mädchen. Die Leiterin bezeichnete Biodanza als eine Technik, die eine Lücke in ihrer Konzeption fülle, da sie die Qualitäten der Gruppe in den Vordergrund stelle. Biodanza unterstütze interaktionelle Prozesse wie Selbstregulierung der Gruppe (Regeln, Gruppengefühl) und die Anbahnung von Mitverantwortung, etwas, was der Einrichtung bisher nicht gelungen sei.
Ich als Biodanza-Leiterin denke heute oft noch an "meine" Gruppe. Es war eine sehr intensive Form des voneinander Lernens, ein Geben und Nehmen, das meine ganze Person einbezog. Oft wurde ich an meine eigenen Grenzen geführt, meine Toleranz für Frustrationen und Zurückweisung wurde getestet und meine Kreativität, Hindernisse und Schwierigkeiten zu überwinden gefordert. Es war wie die Entwicklung eines Sprosses aus dem Samen: die Erfahrung vom Prozess des Wachsens der Liebe untereinander. Ein Geschenk!
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