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Inhalte der Kurse

Seminar 1

Seminar 2

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Bewegung als Erlebnis

Biodanza arbeitet mit der Triade Musik - Bewegung – Erlebnis. Musik ist ein universelles System, das den Menschen direkt in seinem Herzen erreicht. Durch ausgewählte Musikstücke wird der Mensch in seinen empathischen Funktionen angesprochen und drückt seine Empfindungen in Bewegungen aus. Bewegung ist so Ausdruck und Emotion. Jeder Moment dieser Bewegung ist speziell, einzigartig, ein unwiederholbares Erlebnis. Dieser Begriff Erlebnis ist Teil der "Methode des Erlebens", die von Wilhelm Dilthey, einem deutschen Philosophen und Pädagogen um die Jahrhundertwende geschaffen wurde und in Biodanza verwendet wird.

Die Seminare verbinden theoretische Inhalte der Biodanza-Arbeit mit praktischen Sequenzen des eigenen Erlebens. Sie folgen einem organischen Rhythmus, der dem Bedürfnis nach eigenem Erleben im Bewegungsausdruck zu Musik im Wechsel mit Reflexionen der Praxis, basierend auf theoretischen und praktischen Vorerfahrungen Rechnung trägt.

Die Seminare machen Fragen der Pädagogik auf einem unmittelbaren Niveau erlebbar. Themen, über die Studenten und Professoren oft nur theoretisch reflektieren, gewinnen hautnahen Charakter. Was bedeutet Integration/Inklusion ganz konkret? Wie gehe ich damit um? Was bedeutet Behinderung für mich? Wie erlebe ich die Unterschiedlichkeit der Menschen? In diesem Sinne wird Biodanza eine Möglichkeit zur Transformation.

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theoretische Inhalte:

praktische Inhalte:

 

Seminar 1:

Förderung von Selbstwertgefühl und sozialer Kompetenz -
Der Tanz des Lebens (Biodanza) in der Arbeit mit Kindern mit geistiger Behinderung

Selbstbewusstsein, sich wohl in seiner Haut fühlen, seine Wünsche vertreten können: oft sind dies
- im übrigen erstrebenswerte - Qualitäten, die wir im Leben eher "nebenher" gelernt haben. Dieses Seminar
macht sie zum Thema und bietet Situationen der Kommunikation und Bewegung, des Erlebens mit Spaß,
Rhythmus und Begegnung an, die zum Ausdruck der eigenen Potentiale ermutigen und ganz neue Erfahrungen ermöglichen. Daraus entstehen eine Reihe von Anregungen für die Arbeit mit Kindern mit geistiger Behinderung.

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Das Seminar verbindet theoretische Inhalte der Biodanza-Arbeit mit praktischen Sequenzen des eigenen Erlebens.
Auf Wunsch kann nach dem Seminar an einer bestehende Biodanza-Gruppe mit Kindern mit geistiger Behinderung in
St. Augustin teilgenommen werden.
Im Wintersemester 2003/4 finden die letzten vier Termine zusammen mit Menschen mit geistiger Behinderung in den gemeinnützigen Werkstätten Köln (GWK Sürth) statt, ein inklusives Seminar.

In inklusiven Seminaren erfahren wir eine Form des Zusammenlebens, die Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit Raum zum Ausdruck und zur Verwirklichung lassen.Unterschiedlichkeit kann Angst machen, aber auch bereichern. Viele der realisierten Seminare zeigte neine positive Resonanz.hier ein Text aus der GWK Braunsfeld.

Termine:                 SS 2005: 18. April bis 18. Juli 2005 wöchentlich
                            WS 2005/6:  17. Okt. 2005 - 06. Febr. 2006 wöchentlich
                                    
(Der Kurs kann als Fortsetzung aus einem vorigen Semester oder als AnfängerIn besucht werden.)

Uhrzeit:               16.00 Uhr bis 19.00 Uhr (Heilpäd. Fakultät), 14.00 – 16.00 Uhr (GWK)
Ort:                      Heilpäd. Fakultät, Frangenheimstr. 4a, Köln-Lindental; GWK Köln Sürth, Sürther Str. 310
Teilnehmerzahl:  max. 26
Zielgruppe:          Interessierte PädagogInnen, LehramtsanwärterInnen, StudentInnen.
Information:        Gabriele Mader-Freyhoff, Tel. 0241-9007105, mobil: 01714764223,
   
                          e-mail: gabriela@biodanza-online.de
Anmeldung:         Carl-Richard-Montag-Stiftung, Frau Gilbers, Tel. 0228-2017410, 
                             e-mail: M.Gilbers@Montag-Stiftung.de

 

 

Seminar 2:

"Verschiedenheit ist Reichtum - Inclusion selbst erleben"
           

Das Seminar ist zu verstehen als "inklusives Angebot" im Rahmen des Studiums. Als gleichberechtigte Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Workshops Biodanza haben Studierende und Erwachsene mit geistiger Behinderung die Gelegenheit, sich selbst in Tanz und Begegnung (Biodanza) mit anderen zu erleben. Dabei soll es für die Studenten einmal nicht darum gehen, die professionelle Expertenrolle einzunehmen, sondern Möglichkeiten gemeinsamen Wachsens miteinander zu entdecken.

Jeder von uns lebt sein Leben auf seine ganz eigene Art, hat eine persönliche Form, sich auszudrücken, zu lachen, sich zu bewegen, zu sprechen... Dies ist unsere Identität. Und jeder Mensch in seiner Eigenart ist auf seine Art liebenswert. Dies zu spüren ist bewegend und schön, eine wirkliche Erfahrung, keine Theorie.

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Studenten/-innen und Menschen mit geistiger Behinderung tanzen zusammen

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Biodanza ist eine Technik des persönlichen Wachstums, die aus Lateinamerika kommt und sich poetisch "Tanz des Lebens" nennt. Es ist Bewegung zu Musik, die von lebhaften Samba-Rhythmen bis hin zu ruhigen meditativen Melodien reicht. Es ist aber auch das Erleben von vielen verschiedenen Gefühlen in Begegnung mit anderen. Biodanza ist wissenschaftlich anerkannt und wurde vor 40 Jahren von dem Anthropologen und Psychologen Rolando Toro (Chile) begründet. Die Dozentin machte ihre Ausbildung bei dem Begründer und arbeitet seit 11 Jahren mit Kindern, Erwachsenen und alten Menschen.

 

Termine:             auf Anfrage
Teilnehmer:        22
Zielgruppe:         Menschen mit geistiger Behinderung und StudentInnen
Ort:                     
Information:       Gabriele Freyhoff, Tel. 0241-9007105, e-mail: gabriela@biodanza-online.de
Anmeldung:        Carl-Richard-Montag-Stiftung, Frau Gilbers (0228) 2017410, 
                             e-mail: M.Gilbers@Montag-Stiftung.de

 

Die Seminare werden in Zusammenarbeit mit der Carl-Richard-Montag-Stiftung, Bonn realisiert im Rahmen der Dozentengruppe 1:1.