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Biodanza an der Schule für Menschen mit geistiger Behinderung
Biodanza in Opole/Polen im Jahr 2002
Biodanza in Opole/Polen im Jahr 2003
Biodanza als gemeindepädagogische Fortbildung
Biodanza an der Schule für Menschen mit geistiger Behinderung
Seit August 2001 besteht eine Biodanza-Gruppe an der Heinrich-Hanselmann-Schule in Sankt Augustin.
In den ersten beiden Jahren wurde Biodanza für interessierte Jugendliche (12-16 Jahren) einmal wöchentlich in der Mittelstufe als AG realisiert. Zusammen mit der Gruppe von 10 Jugendlichen nahmen eine Klassenlehrerin, eine Studentin der Heilpädagogischen Fakultät Köln und Gabriele Mader als Leiterin teil.
Verena tanzt die Pflanze, die aus dem Samen erwächstSeit August 2002 wird Biodanza mit der Eingangsklasse zusammen mit der Klassenlehrerin Brigitta Fröhlich realisiert. Auch die Eltern können die Arbeit kennen lernen.
Erstmals im Oktober 2002 fand eine Einführung in Bidoanza an der Universität Opole und an der Hauptschule in Prudnick statt. Als Mitglied der Dozentengruppe 1:1 wurde Gabriele Mader-Freyhoff eingeladen, ihre Arbeit vorzustellen.
Sie arbeitete an zweieinhalb Tagen mit den StudentInnen des Pädagogischen Instituts in Opole. Dabei wurde die grundlegende Theorie von Biodanza vorgestellt und praktisch erfahren.
Dieses Seminar - "Biodanza Tanz des Lebens" - hat großes Interesse bei Studenten, Schülern, Lehrern und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität geweckt. Aus Beobachtungen, Reflexionen, Diskussionen ergab sich, dass dieser Tanz großen Einfluss auf die Teilnehmer hatte, ergo beeinflusste durch kreatives Handeln die Persönlichkeit. Alle Teilnehmer haben betont, dass "Biodanza" folgendes ermöglicht hat:
- die Öffnung zu anderen Menschen
- sich erkennen und erleben
- eigene Emotionen äußern
- innere Blockaden, Hemmungen, Komplexe bewältigen
- eigene Persönlichkeit, Identität und Selbstwertgefühl verstärken
Viele der Studenten haben erst jetzt ihre Freunde besser kennen gelernt, viele haben "sich" in der Gruppe anders erlebt. "Biodanza" hat in diese Seminargruppe Wärme, Freundschaft, Optimismus, Freude gebracht, Distanz zu einigen Personen oder Sachen abgebaut, alltägliche Probleme, Sorgen, Stress vergessen lassen. Sie hat beigebracht, wie man mitarbeiten, sich gegenseitig schätzen, lachen zueinander, Partner sein und gleichzeitig auch offen auf etwas Neues und Interessantes sein kann. Mit Bewegung, durch die dabei geäußerten Emotionen, Gefühle und Erlebnisse zeigt "Biodanza", wie man Lebensfreude erleben und sich über fröhliche Momente des Lebens freuen kann.
Die Aussagen von "Biodanza" - Teilnehmern widerspiegeln, wie sie dieses Seminar empfunden haben, welche neuen Erfahrungen sie gesammelt haben und wie "Biodanza" die Persönlichkeit und die soziale Kompetenz der Studenten beeinflusst hat:
Ala: "Dank "Biodanza" habe ich mich anderen Menschen gegenüber geöffnet. Die Übungen haben mein Selbstwertgefühl verstärkt. "Biodanza" hat in mein Leben viel Optimismus gebracht, dank dem schaue ich auf die Welt anders."
Malgosia: "Die Begegnung mit "Biodanza" war für mich ein Erlebnis mit etwas Neuem und äußerst Interessantem. Ich habe etwas kennen gelernt, was eigentlich in "uns", in "mir" schon seit langer Zeit existiert, schon immer. Ich habe mich selbst, meinen Körper, meine Seele und andere Menschen besser kennen gelernt. Ich habe verstanden, dass man selbst mit eigenen Emotionen, Freude und Trauer zurecht kommen kann."
Kasia: "Biodanza" hat mir gezeigt, wie man sich akzeptieren kann, wie man die anderen Menschen so akzeptieren kann, wie sie sind. "Biodanza" ermöglicht durch ihre freie expressive Bewegung die negative Energie, die irgendwo in "uns" steckt und die Lebensfreude blockiert, loszuwerden".
Michal: "Das erste Mal habe ich mich in der Gruppe frei gefühlt. Ich konnte meine Gefühle gegenüber anderen äußern".
Agnieszka: "Ich bin überzeugt, dass solche Seminare in Polen Akzeptanz gewinnen. Das ist eine gute Möglichkeit sich "selbst" zu zeigen und eigene Gefühle zu äußern. Wir sind seit drei Jahren eine Studentengruppe, und trotzdem haben wir über uns nicht soviel gewusst, wie wir jetzt, innerhalb von drei Tagen, erfahren haben."
Ewa: "Ich konnte mich sicher fühlen. Ich musste nicht darauf achten, ob jemand über meine ungeschickten Bewegungen lacht. Jetzt sehe ich in "mir" und in anderen die Schönheit der Bewegung. Meine Selbstkritik ist gestiegen, ich bin sehr optimistisch".
Ania: "Wir konnten uns daran erinnern, dass Leben interessant, bunt und fröhlich ist. "Biodanza" bringt bei, dass "ich" "ich" bin".
Hauptschule in Prudnick
SchülerInnen und Lehrerinnen der Hauptschule in Prudnik lernten hauptsächlich die Praxis von Biodanza kennen. Innerhalb von zweieinhalb Tagen erlebten sie die verschiedensten Tänze gemeinsam in der Aula.

SchülerInnen und Lehrerinnen der Schule

Biodanza in Opole/Polen im Jahr 2003
2003 im Dezember folgte der zweite Kurs am Pädagogischen Institut der Universität Opole.
Im folgenden einige Impressionen durch Fotos und eine Pinnwand der Mitteillungen:
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Biodanza als gemeindepädagogische Fortbildung
Im März 2004 stellte Gabriele Mader-Feyhoff Biodanza im Rahmen des Jahreskonvents für Mitarbeitende in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit vom 29. 31. März 2004 in Iserlohn vor. (Einsehen des Programms)